24.02.2012
Veröffentlicht: Februar 24, 2012 5:39 pm Einsortiert unter: Uncategorized Schreibe einen Kommentar »20.02.2012
Veröffentlicht: Februar 20, 2012 3:29 am Einsortiert unter: 1 Schreibe einen Kommentar »bereits im jahr 1997 redeten die menschen über steigende arbeitslosenzahlen. das problem war mir nicht ganz klar. wenn sie von fehlenden arbeitsplätzen sprachen, dachte ich mir, dass es doch kein so großer aufwand wäre, ein paar stühle mehr in die büros zu stellen. erst ein paar jahre später bemerkte ich, dass manche menschen dieser welt wirklich nirgendwo gebraucht werden.
jesus took lsd, thought he was me then
Veröffentlicht: Februar 19, 2012 1:59 am Einsortiert unter: trash 1 Kommentar »http://audite.org/sets/audite_-_Timeout_Sessions_2.mp3
weg von definitionen, da man nichts definieren kann, das leben bleibt stets definitionslos genauso wie mein bauch-beine-po. ich kaufe mir teelichter, stellte sie auf mein fensterbrett, zünde sie an, für mich und all die seelen da draußen. hauptsächlich aber für mich. es ist schön die flamme zu beobachten, eine reaktion mit dem suaerstoff um den schmorenden docht, nichts weiter…. minutenlang… das geschmolzene, durchsichtige wachs…ich wünschte ich wäre autistisch, ein kokon um mich herum…dann ist schon wieder die nacht gekommen und ich schlafe nicht. die teelichter sind aus.
ich weiß auch nicht, was dem hinzuzufügen ist. ich schiebe die möbel durch das zimmer, eine beträchtliche kraftanstrengung, aber keine konstellation gefällt mir besser als die ursprüngliche, die ich alsbald wiederherstelle. der mensch der unter mir wohnt wird sicher wahnsinnig von dem lärm den ich mache. vorhin klingelte es. wohnt mariska-oder irgendwie so hieß sie- hier? nein sagte ich. sonst nichts, nein. dann schlug ich die tür zu. würde mariska, oder wie auch immer sie hieß, hier wohnen, ich hätte vielleicht trotzdem nein gesagt.
need some petrol for my porsche
Veröffentlicht: Februar 2, 2012 3:01 am Einsortiert unter: berlin Schreibe einen Kommentar »ich will der allerbeste sein wie keiner vor mir war
Veröffentlicht: Februar 2, 2012 2:59 am Einsortiert unter: pokemon 1 Kommentar »lieblingsseite seite 119.
Veröffentlicht: Januar 29, 2012 2:21 pm Einsortiert unter: rezension 3 Kommentare »ich liebe magazine, aber so weit reicht meine liebe nicht, dass ich viel geld dafür ausgebe. ich bin eine hassfigur für sämtliche bahnhofskioskbesitzer, ich blättere stundenlang in zeitschriften und magazinen, ohne dann auch nur einen einzigen euro im laden zu lassen. seiten an zeitschriften die ich im jahr ansehe und überfliege: geschätzte 4000. und seiten die ich tatsächlich kaufe: 264 bis jetzt in diesem jahr – das interview magazin verführte mich, ich musste es besitzen und tauschte es gegen 6 € ein. eine seltene begebenheit.
manche zeitschriften bestechen alleine durch ihre haptisch-visuelle erscheinung, so dass man das cover am liebsten ablecken würde. und andy warhol’s interview magazin, seit dieser woche erst wieder in deutschland erhältlich, gehört definitiv dazu. so dass ich mir nun sogar ernsthaft überlege, 30 € in ein jahresabo zu investieren.
eine kurze anamese: das druckerzeungis wiegt 873 g, ist ein ganzes stück größer als dinA4 und ähnlich superlativ auch in der themenauswahl. im magazin zu finden sind, nicht ungewöhnlich für den titel, eine menge interviews: ein interessanter kniff dabei ist die kombination von zwei prominenten leuten, die miteinander reden: naomi campbell redet mit edward sexton, palina rojinski mit wladimir kaminer, nicki minaj mit donatella versace. zwar, und das stört mich ein wenig nur, sind die artikel sehr kurz und bleiben oft an der oberfläche- wenngleich sie auch nicht nur im seichten dümpeln. dafür wird ein enormes spektrum an interviewten zeitzeugen abgedeckt und verschafft damit kurzweilige und trotzdem nicht banale unterhaltung. nicht selten scheinen bei solch einer häufung an menschen mit durch äußere bewunderung auf monströse größe aufgeblasenen egos, selbstbespiegelungen und eitelkeiten durch, aber gerade das ist interessant: wenn angelina jolie mit clint eastwood über zukünftige projekte reden und sich gegenseitig hart durch gegenseitige schmeicheleien penetrieren, ist es zumindest interessanter als wenn sich ein kleiner journalist bei (selbsternannten) legenden einschleimt.
viel werbung, große bilder mit dingen die man sich nicht leisten kann, eine ziemlich wirre kolumne von helene hegemann(der einzige artikel, den ich nicht vollständig gelesen habe) , viele bilder, mode, kunst, fotographie, musik. man nennt es wohl ein “lifestyle” magazin – dafür spezifisch ist auch die durchgängige verwendung eines kulturellen imperativs: diese musik muss du hören, das musst du sehen, das musst du lesen, und du musst es auch auf jeden fall gut finden, sonst hast du was verpasst und bist nicht auf dem neuesten stand. auch fehlt der politisch-gesellschaftliche anspruch, aber da muss ja nicht jeder so anstrengend sein wie ich. die traurigen seiten des lebens werden ausgespart. dass das leben kein hochglanz-magazin ist, sollte jedem leser klar sein. das interview magazin ist übrigens nicht auf hochglanz-papier gedruckt. was mir sehr gut gefällt.




